Ölqualitätssensor und Ölzustandssensor OQS2 für Motoröl, Hydrauliköl und Schmieröl
Online-Ölanalyse direkt im laufenden Betrieb
Der OQS2 Ölqualitätssensor, auch Ölzustandssensor oder Ölsensor genannt, überwacht Motoröl, Hydrauliköl, Getriebeöl, Turbinenöl und Schmieröl kontinuierlich im laufenden Betrieb. Der Sensor erkennt Veränderungen des Ölzustands frühzeitig und unterstützt Condition Monitoring, Predictive Maintenance und zustandsorientierte Instandhaltung. So lassen sich Ölwechsel besser planen, ungeplante Stillstände reduzieren und kritische Ölveränderungen schneller erkennen.
Was misst der Ölsensor?
Der Ölqualitätssensor bewertet den Ölzustand über Veränderungen der elektrischen und molekularen Eigenschaften des Öls. Dadurch können typische Ölveränderungen wie Oxidation, Additivabbau, Viskositätsänderungen, Wasser im Öl, Glykol-/Kühlmitteleintrag, Rußbelastung, metallische Partikel und thermisch belastetes Öl als auffälliger Trend erkannt werden. Der Sensor dient als Online-Frühwarnsystem; bei einer eindeutigen Stoffbestimmung kann eine ergänzende Laboranalyse sinnvoll sein.
Wasser, Glykol und Kühlmittel im Motoröl frühzeitig erkennen
Ein kritischer Schadensfall ist der Eintrag von Kühlmittel in das Motoröl. Kühlmittel besteht häufig aus Wasser, Glykol und Additiven. Gelangt diese Wasser-Glykol-Mischung in den Ölkreislauf, verändert sich das Motoröl deutlich. Mögliche Folgen sind schlechtere Schmierfähigkeit, Emulsionsbildung, Schlammbildung, Filterverblockung, Korrosion und erhöhter Verschleiß.
Der Ölzustandssensor erkennt solche Veränderungen nicht als direkten chemischen Labornachweis, sondern als auffällige Veränderung des Ölzustands. Der Ölqualitätssensor OQS2 kann sehr kleine Ölveränderungen erfassen. Als technische Orientierung gelten Ölzustandsänderungen im Bereich von etwa 0,01 Prozent. In dokumentierten Laborversuchen wurden Wasser- und Wasser-Glykol-Kontaminationen bereits ab etwa 500 ppm deutlich als Messwertveränderung sichtbar.
Bei Verdacht auf Kühlmittel im Motoröl sollte der Sensortrend durch eine gezielte Laboranalyse auf Wasser, Glykol, Natrium, Kalium und Bor ergänzt werden.
Ölzustand überwachen statt nach festen Intervallen wechseln
Regelmäßige Ölwechsel? Nicht mehr nötig. Mit diesem Ölsensor orientieren Sie sich am aktuellen Ölzustand. Das bedeutet für Sie: Zeit und Kosten sparen.
Warum ist die Überwachung wichtig?
Bei sensiblen Anlagen und Maschinen ist eine gründliche Ölanalyse entscheidend. Schmierstoff-Qualitätsverbesserungen führen zu längeren Standzeiten. Eine kontinuierliche Kontrolle durch eine Ölprobe ist essenziell, um die Lebensdauer zu überprüfen.
Zu früh oder zu spät gewechselt?
Hohe Kosten entstehen, wenn Sie zu früh oder zu spät das Öl wechseln. Der Ölsensor ermöglicht Ihnen, den perfekten Zeitpunkt zu finden. So vermeiden Sie unnötige Ausgaben.
Die Vorteile des Des-Case Sensor
Im Vergleich zu herkömmlichen Messfühlern, die auf die Dielektrizitätskonstante setzen, reagiert unser Ölreiniger 30 Mal empfindlicher auf Verunreinigungen. Sie können die Werte jederzeit präzise überprüfen.
Weg von starren Programmen
Viele Instandhaltungsprogramme sind quartals- oder betriebsstundenorientiert. Das führt oft zu unnötigen Schmierstoffwechseln.
Mit dem Ölzustandssensor zähl der tatsächliche Zustand des Öls - nicht nur ein starres Wartungsintervall.
Integration in Hydraulik-Systeme
Der Ölsensor OQS2 lässt sich problemlos in Hydrauliköl Nebenstromfilteranlagen integrieren.
Der Sensor ersetzt viele routinemäßige Sichtprüfungen und unterstützt dabei, Laboranalysen gezielt dann einzusetzen, wenn der Öltrend auffällig wird.
Ölqualitätssensor OQS2
Die Umwelt schonen durch intelligenten Ölwechsel
Der Schutz unserer Umwelt ist wichtiger denn je. Mit dem richtigen Einsatz von Ölcheck-Technologien können Sie nicht nur Ihre Anlagen schützen, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Durch das Vermeiden unnötiger Ölwechsel sparen Sie nicht nur Maschinenöl, sondern vermeiden auch den Ausstoß riesiger Mengen an CO₂. Pro Liter getauschtem Öl reduzieren Sie den Ausstoß von
2,6 kg CO₂. Das ist ein einfacher Schritt mit großer Wirkung für die Umwelt.
Einsatzbereiche: Motoröl, Hydrauliköl, Getriebeöl und Turbinenöl
Der Ölsensor ist nicht nur ein Werkzeug, sondern ein Muss für die Instandhaltung einer breiten Palette von Maschinen und Systemen:
- Hydraulische Systeme
- Diesel- und Benzinmotoren
- Industrielle Getriebe
- Windenergieanlagen
- Kompressoren
- Generatoren
Diese Vielseitigkeit macht den Ölqualitätssensor zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Instandhaltungsstrategien.
Fazit: Ein Schritt vorwärts für Industrie und Umwelt
Die Vorstellung, dass jede Wartungsaktion direkt zum Schutz unseres Planeten beiträgt, ist inspirierend. Der Ölqualitätssensor Messkoffer eröffnet Instandhaltern neue Möglichkeiten, ihre Arbeit effizienter, kostensparender und umweltfreundlicher zu gestalten.
Doch dies ist erst der Anfang. Die Technologie entwickelt sich stetig weiter, und es gibt noch viel Raum für Innovationen in der präzisen Ölanalyse und -reinigung. Die Frage ist nicht, ob wir unseren Umgang mit Ressourcen ändern können, sondern wie schnell wir es tun.
Ich lade Sie ein, Teil dieser Veränderung zu sein. Nutzen Sie den Sensor, um Ihre Ölwechselintervalle, Wartungsprozesse und Ölanalysen gezielt zu optimieren. Gemeinsam können wir einen Unterschied machen – für unsere Maschinen und unseren Planeten.
FAQ zum Ölqualitätssensor und Ölzustandssensor
Wie wird der Ölqualitätssensor-Messkoffer verwendet?
Ölsensor-Messkoffer- Der Ölsensor-Messkoffer ist für den mobilen Einsatz konzipiert, um vor Ort Ölproben zu entnehmen und zu analysieren.
- Er enthält alles Notwendige für einen schnellen Ölcheck und eine präzise Ölanalyse.
Was misst der Ölqualitätssensor OQS2 genau?
Der Sensor misst kritische Werte wie
- Wassergehalt
- Oxidationsstufen
- Additivverbrauch
- Säure- und Basengehalt sowie
- Veränderungen in der Viskosität
Er erkennt auch Verunreinigungen
- wie Ruß
- Glykol und
- metallische Partikel
Kann der Ölqualitätssensor OQS2 in jedem Öltyp verwendet werden?
Ja, der Sensor ist für verschiedene Öltypen wie Hydrauliköl, Motoröl, Turbinenöl und Getriebeöl geeignet. Er kann sehr einfach auf jeden Öltyp ganz individuell eingestellt werden.
Wie hilft der Ölqualitätssensor OQS2 dabei, die Umwelt zu schützen?
Indem er genaue Daten zur Ölqualität liefert, ermöglicht der Sensor bedarfsgerechte Ölwechsel. Das vermeidet unnötige Wechsel und reduziert den CO₂-Ausstoß.
(1 Liter Altöl = 2,6 Kg CO₂-Ausstoß)
Wie verbessert der Ölqualitätssensor OQS2 die Maschinenwartung?
Durch präzise Messungen ermöglicht der Sensor eine vorausschauende Wartung, was die Lebensdauer der Maschinen verlängert und Ausfallzeiten reduziert.
Für welche Einsatzgebiete ist der Öl-Qualitäts-Sensor besonders geeignet?
Der Öl-Qualitäts-Sensor ist ideal geeignet zur permanenten Überwachung von Ölzuständen in einer Vielzahl industrieller und mobiler Anwendungen.
Dazu zählen hydraulische Systeme, Verbrennungsmotoren (Diesel- und Benzinmotoren), industrielle Getriebe, Windenergieanlagen, Kompressoren, Generatoren sowie Anwendungen im Bootsbau, z. B. zur Überwachung von Motor- und Getriebeöl in Marine- und Freizeitbooten.
Durch seinen Einsatz lassen sich Wartungskosten senken, Ausfallzeiten reduzieren und Ölwechselintervalle optimieren.
Kann der Öl-Qualitäts-Sensor auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden?
Ja, der Öl-Qualitäts-Sensor wird auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt – unter anderem zur Überwachung von Pflanzenölen, Frittierölen, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl und weiteren Speiseölen.
Wie oft sollte eine Ölanalyse mit dem Ölqualitätssensor OQS2 durchgeführt werden?
NebenstromölfilterDie Häufigkeit hängt von den Betriebsbedingungen und der Art der Maschine ab.
- Betriebstunden pro Jahr
- Art der Nebenstromfiltertechnik
- Verschleißzeit des Öltyps
Regelmäßige Analysen sind empfehlenswert, um den optimalen Zustand des Öls zu gewährleisten.
Nach einem Gespräch mit unserem Techniker erhalten Sie einen individuell auf Ihre Maschinen abgestimmten Wartungsplan.
Können mit dem Ölqualitätssensor OQS2 auch synthetische Öle analysiert werden?
Ja, der Sensor kann sowohl bei synthetischen als auch bei mineralischen Ölen eingesetzt werden, um deren Qualität zu überwachen.
Fragen Sie nach, ob Ihr Öltyp auch dabei ist.
Unsere Öldatenbank erweitert sich wöchentlich.
Gegen eine kleine Gebühr ist jeder Öltyp erlernbar.
Was unterscheidet den Ölqualitätssensor OQS2 von traditionellen Methoden der Ölprüfung?
Im Gegensatz zu traditionellen Methoden, die oft nur indirekte oder verzögerte Ergebnisse liefern, ermöglicht der Sensor eine sofortige und direkte Analyse der Ölqualität.
Der Ölqualitätssensor OQS2 weist eine 30-fach höhere Genauigkeit als die auf dem Markt befindlichen Ölsensoren auf.
Wie trägt der Ölqualitätssensor OQS2 zur Kostenreduktion bei?
Indem er genau anzeigt, wann ein Ölwechsel notwendig ist, verhindert der Sensor unnötige Wechsel und spart so Kosten für Öl und Wartung.
In den angegebenen Öllaufzeiten der Maschinenhersteller ist oft bis zu 40 % Laufzeitpuffer enthalten.
Was ist der Unterschied zwischen Ölqualitätssensor und Ölzustandssensor?
Ein Ölqualitätssensor und ein Ölzustandssensor beschreiben in der Praxis meist dieselbe Anwendung: die kontinuierliche Überwachung des Ölzustands. Der Begriff Ölqualitätssensor ist kundenverständlicher, Ölzustandssensor ist fachlich präziser.
Kann ein Ölqualitätssensor Wasser im Motoröl erkennen?
Ja, ein Ölqualitätssensor kann Wasser im Motoröl als auffällige Veränderung des Ölzustands erkennen. Für einen eindeutigen chemischen Nachweis sollte bei Bedarf eine Laboranalyse erfolgen.
Kann ein Ölzustandssensor Glykol oder Kühlmittel im Öl erkennen?
Eine Wasser-Glykol-Mischung verändert das Öl deutlich und kann als auffälliger Trend erkannt werden. Der Sensor dient als Frühwarnsystem, der eindeutige Glykolnachweis erfolgt über Laboranalyse.
Was bedeutet der TDN-Wert beim Ölqualitätssensor?
Der TDN-Wert beschreibt den Ölzustand auf einer skalierten Anzeige. Viele saubere Öle liegen typischerweise etwa im Bereich von 950 bis 850 TDN. Entscheidend ist immer der Trend im Vergleich zum Frischölwert.
Ersetzt ein Ölqualitätssensor die Laboranalyse?
Ein Ölqualitätssensor kann viele Routinekontrollen reduzieren und kritische Veränderungen online sichtbar machen. Bei Schadensverdacht oder zur eindeutigen Ursachenbestimmung bleibt eine Laboranalyse sinnvoll.
Wasser, Glykol und Kühlmittel im Motoröl mit dem OQS2 Ölqualitätssensor frühzeitig erkennen
Ein besonders kritischer Schadensfall ist der Eintrag von Kühlmittel in das Motoröl. Kühlmittel besteht in der Praxis häufig aus einer Mischung aus Wasser, Glykol und Additiven. Gelangt diese Wasser-Glykol-Mischung in den Ölkreislauf, verändert sich das Motoröl deutlich. Der OQS2 Ölqualitätssensor kann solche Veränderungen im Ölzustand frühzeitig erkennen und unterstützt damit die kontinuierliche Online-Ölüberwachung.
Mögliche Folgen von Wasser und Glykol im Motoröl sind:
- schlechtere Schmierfähigkeit
- Emulsionsbildung
- Schlammbildung
- Filterverblockung
- Korrosion
- Additivabbau
- erhöhter Verschleiß
- Lagerschäden
- Ablagerungen im Motor
- steigendes Risiko für ungeplante Ausfälle
Wasser oder Glykol im Motoröl sollte deshalb immer als ernstzunehmender Hinweis auf ein technisches Problem bewertet werden, zum Beispiel auf eine undichte Zylinderkopfdichtung, einen defekten Ölkühler oder einen Kühlmittelleckagepfad in den Ölkreislauf.
Wie erkennt der OQS2 Ölqualitätssensor Wasser oder Glykol im Öl?
Der OQS2 Ölqualitätssensor ist kein klassisches Laborgerät und misst in der Regel nicht direkt einzelne Stoffe wie Wasser, Glykol, Kraftstoff oder Ruß. Stattdessen erkennt der OQS2 Ölzustandssensor Veränderungen der physikalischen, elektrischen oder molekularen Eigenschaften des Öls.
Wenn Wasser, Glykol oder Kühlmittel in das Motoröl gelangen, verändert sich das Verhalten des Öls. Diese Veränderung kann der OQS2 Ölsensor als auffälligen Messwert oder als veränderten Trend erfassen.
Der OQS2 Ölqualitätssensor funktioniert dabei wie ein Frühwarnsystem: Er meldet, dass sich das Öl auffällig verändert hat. Die genaue Ursache sollte bei Bedarf anschließend durch eine Laboranalyse bestätigt werden.
Ab welcher Konzentration reagiert der OQS2 Ölzustandssensor?
Der OQS2 Ölzustandssensor kann sehr kleine Veränderungen im Öl erfassen. Je nach Öltyp, Temperatur, Einbausituation und Auswertung können Veränderungen bereits im niedrigen ppm-Bereich sichtbar werden.
Als technische Orientierung gilt:
Der OQS2 Ölqualitätssensor kann Veränderungen ab etwa 0,01 % erfassen. Das entspricht rechnerisch ungefähr 100 ppm.
Für Wasser im Motoröl oder eine Wasser-Glykol-Mischung im Motoröl ist aus dokumentierten Laborversuchen eine deutliche Sensorreaktion bereits ab etwa 500 ppm nachgewiesen worden. 500 ppm entsprechen 0,05 % Kontamination im Öl.
Wichtig ist jedoch: Diese Werte sind als praxisnahe Orientierung zu verstehen, nicht als allgemein garantierte Labor-Nachweisgrenze für jeden einzelnen Stoff. Die tatsächliche Erkennbarkeit hängt von mehreren Faktoren ab.
Einflussfaktoren auf die Erkennung von Wasser und Glykol im Motoröl
Die Reaktion des OQS2 Ölqualitätssensors auf Wasser oder Glykol im Motoröl hängt unter anderem ab von:
- Öltyp und Additivierung
- Frischöl-Referenzwert
- Wassergehalt
- Glykolanteil
- Kühlmittelzusammensetzung
- Temperatur
- Durchmischung im Ölkreislauf
- Luftanteil oder Schaumbildung
- Sensorposition
- Strömungsverhältnissen
- Ölalterung
- Ruß- und Partikelbelastung
- Auswerteprofil des OQS2
Deshalb sollte nicht nur ein einzelner Messwert betrachtet werden. Entscheidend ist der Trend: Verändert sich der Ölzustand plötzlich oder untypisch, ist das ein wichtiger Hinweis auf eine mögliche Kontamination im Motoröl.
Bedeutung des TDN-Wertes beim OQS2 Ölzustandssensor
Ein wichtiger Ölzustandswert des OQS2 ist der TDN-Wert. TDN steht für Tan Delta Number und beschreibt den Zustand des Öls auf einer skalierten Anzeige.
Die TDN-Skala reicht grundsätzlich von 1200 bis 0.
Viele saubere Frischöle liegen typischerweise ungefähr im Bereich von 950 bis 850 TDN. Dieser Bereich kann je nach Öltyp, Additivpaket und Sensorprofil abweichen. Der wichtigste Bezugspunkt ist deshalb immer der Startwert des tatsächlich eingesetzten Frischöls.
Bei normaler Ölalterung sinkt der TDN-Wert in der Regel über die Betriebszeit. Das kann auf Oxidation, Additivabbau, thermische Belastung oder allgemeine Ölverschlechterung hinweisen.
Ungewöhnlich hohe, sprunghaft steigende oder stark abweichende TDN-Werte sollten jedoch ebenfalls beachtet werden. Ein hoher TDN-Wert bedeutet nicht automatisch, dass das Öl in Ordnung ist. Er kann auch auf einen unplausiblen Ölzustand, Lufteintrag, Schaumbildung, falsches Öl, eine abweichende Ölchemie oder eine mögliche Kontamination hinweisen.
Wasser-Glykol-Mischung im Motoröl: Bewertung des Messwertes
Bei einer Wasser-Glykol-Mischung im Motoröl verhält sich das Öl nicht wie bei einer normalen langsamen Ölalterung. Wasser, Glykol und Kühlmitteladditive können die Ölchemie stark verändern. Dadurch kann der OQS2 Ölsensor eine auffällige Abweichung vom normalen Öltrend anzeigen.
Die Richtung der Messwertveränderung sollte dabei nicht isoliert bewertet werden.
Entscheidend sind:
- der Verlauf des Messwertes
- der Vergleich zum Frischölwert
- die Temperatur
- der Betriebszustand des Motors
- die Einbausituation des OQS2
- das verwendete Öl
- mögliche Luft- oder Schaumeinflüsse
- eine ergänzende Laboranalyse
Ein auffälliger Trend ist ein wichtiges Warnsignal. Er bedeutet jedoch nicht automatisch einen eindeutigen chemischen Nachweis für Glykol oder Kühlmittel im Motoröl. Für die endgültige Ursachenbestimmung sollte eine Ölprobe untersucht werden.
Empfohlene Laborprüfung bei Verdacht auf Kühlmittel im Öl
Bei Verdacht auf Wasser, Glykol oder Kühlmittel im Motoröl empfiehlt sich eine ergänzende Laboranalyse.
Sinnvolle Prüfparameter sind:
- Wassergehalt
- Glykolnachweis
- Natrium
- Kalium
- Bor
- Viskosität
- Oxidation
- Rußbelastung
- Additivzustand
- Verschleißmetalle
- Partikelbelastung
Diese Laborwerte helfen dabei, zwischen Wasser, Kühlmittel, Ölalterung, Rußbelastung, falschem Öl oder anderen Verunreinigungen zu unterscheiden.
Vorteile der Online-Ölüberwachung mit dem OQS2 Ölqualitätssensor
Die kontinuierliche Ölzustandsüberwachung mit dem OQS2 Ölqualitätssensor bietet gegenüber reinen Intervallprüfungen klare Vorteile. Kritische Veränderungen werden nicht erst bei der nächsten Laborprobe sichtbar, sondern direkt im laufenden Betrieb.
Die wichtigsten Vorteile sind:
- frühzeitige Erkennung von Ölveränderungen
- schnelle Warnung bei möglicher Kontamination
- bessere Planung von Wartung und Ölwechsel
- Unterstützung bei Condition Monitoring
- Grundlage für Predictive Maintenance
- Reduzierung ungeplanter Stillstände
- Schutz von Motor, Lager, Pumpen und Filtern
- bessere Ausnutzung der Ölstandzeit
Kurz zusammengefasst
Der OQS2 Ölqualitätssensor überwacht Motoröl, Hydrauliköl und Schmieröl kontinuierlich im laufenden Betrieb. Als Ölzustandssensor erkennt er Veränderungen durch Ölalterung, Verschleiß und mögliche Kontaminationen.
Wasser im Motoröl oder eine Wasser-Glykol-Mischung im Motoröl kann den Ölzustand deutlich verändern. Der OQS2 Ölzustandssensor kann kleinste Ölzustandsänderungen erfassen. Als Orientierung gelten etwa 100 ppm für sehr feine Ölzustandsänderungen und etwa 500 ppm als dokumentierter Bereich, ab dem Wasser oder eine Glykol-Kühlmittelmischung im Laborversuch deutlich erkannt werden konnte.
Die TDN-Skala reicht grundsätzlich von 1200 bis 0 TDN. Viele saubere Frischöle liegen typischerweise im Bereich von 950 bis 850 TDN. Bei normaler Ölalterung sinkt der TDN-Wert meist. Auffällige Abweichungen, sprunghafte Veränderungen oder ungewöhnlich hohe Werte sollten jedoch ebenfalls geprüft werden.
Der OQS2 Ölsensor ist ein sehr wirksames Frühwarnsystem für die Online-Ölüberwachung. Der eindeutige Nachweis von Wasser, Glykol oder Kühlmittel im Motoröl sollte bei Bedarf durch eine Laboranalyse abgesichert werden.
Ölqualitätssensor Messkoffer für mobile Ölanalyse
Mit diesem einmaligen und einfach zu nutzenden Öltestkit sparen Sie sich die aufwendigen Laborprüfungen.
Geprüft wird mit dem Ölprüfkit der Wassergehalt, die Viskosität, Oxidation, Säure / Basenhaushalt und die Verschmutzung.
Zudem sind Sie mit dem OQS Ölmesskoffer mobil und können damit ohne weitere Kosten sämtliche Maschinenöle prüfen, wie z.B. Hydrauliköle, Getriebeöle, Turbinenöle, Lageröle und Motorenöle.
Für Instandhalter in der Industrie bietet der Ölsensor Messkoffer eine robuste und benutzerfreundliche Lösung. Im schlagfesten Transport-Messkoffer finden Sie alles, was Sie für einen effektiven Ölcheck benötigen:
- Eine USB-Schnittstelle für einfache Datenübertragung,
- 6 Probeentnahmefläschchen für Ölproben und einen
- Sensor-Fläschchenadapter.
Dieses Set ermöglicht eine schnelle und genaue Ölanalyse direkt vor Ort. So können Instandhalter nicht nur die Lebensdauer ihrer Maschinen verlängern, sondern auch aktiv zum Umweltschutz beitragen.
Technische Daten des OQS2 Ölsensors
Allgemein:
Bestellnummer: OQS2-01-A-V
Material:
Stainless Steel AISI 304
(hervorragende Korrosionsbeständigkeit)
Abmessung:
90 mm x 37 mm
Elektrischer Anschluss:
6 pin Bulgin 4000 Serie
Mechanischer Anschluss:
- Gewicht: 180 g
- Schlüsselweite: 32 mm AF Sechskant
- Drehmoment: 25 Nm
- Gewinde: 1/2" BSPP male
Messmethode:
Kapazität u. Wirkwiderstand
Datenausgabe / Eingabe:
- Analoger Ausgang
4-20mA
- Digitaler Ausgang RS485, CANbus
- Unterstützte Protokolle Modbus, CanOpen und J1939
Ölarten:
Mineralöl, Halb-Synthetiköl, Synthetiköl einschließlich
Heizölen wie Diesel und Biodiesel
Einsatzbereich:
- Flüssigkeitsdruck:
70bar
- Betriebstemperatur : -40°C bis +120°C
- Kalibriertemperatur : -20°C bis +120°C
- Flüssigkeitstemperatur : -40°C bis +120°C
- Lagertemperatur : -55°C bis +150°C
G-Kräfte - Vibration:
IEC 60068-2-30:2005 (Test Db - Cyclic Humidity) I
EC 60068-2-6:20007 (Test Fc - Sine Vibration) I
EC 60068-2-27:2008 (Test Ea - Mechanical Shock)
EMC:
EN 61000-6-4:2007
(Generic Emissions Standard for Industrial Environments)
EN 61000-6-2:2005
(Generic Immunity Standard for Industrial Environments)
Konformität:
CE-gekennzeichnet, RoHS-konform
Spannung:9-30VDC
Strom:
Dauerstrom 30 mA
Leistung:
Durchschnittlich 0,4 W
Schutzklasse:
IP68 angeschlossen
Toleranz:
+/-0,5%
Messempfindlichkeit :
Empfindlichkeitserkennung
bei Ölqualitätsänderungen von 0,01 % (100 ppm)
DES-CASE Ölqualitätsdisplay Smart [OQDs..]
Neues benutzerfreundliches Layout mit allen notwendigen Informationen auf einen Blick.
Die RoC (Rate of Change) Funktion ermöglicht es Ihnen, die Änderungen der Ölqualität in einem von Ihnen festgelegten Zeitraum zu verfolgen. Dies bedeutet, dass Sie vorzeitig ungewöhnliche Ölqualitätsänderungen erkennen und Maßnahmen einleiten können.
Die Software wurde komplett neu geschrieben. Dies führt zu einem sehr benutzerfreundlichen Design, welches den Konfigurationsprozess vereinfacht.
Die DES-CASE Software wird automatisch aktualisiert. Dies bedeutet, dass Sie stets den neusten Softwarestand vorfinden.
Mit der neuen Software können die Benutzer selbst den Level für Warnungen (gelb) und Alarme (rot) bezüglich der Ölqualität, der Temperatur und z.B. maximalen Betriebsstunden des Öls festlegen.
Der OQDsmart Datalogger kann kontinuierlich bis zu 800.000 Datensätze speichern.
Sie können mit der dazu gelieferten Software auch graphisch den Trend der verschiedenen Messwerte anzeigen.
Mit dem Exceloutput und Ihrer Tabellenkalkulation, können Sie weitere Analysen durchführen.
Technische Daten Öl Qualitätsdisplay OQDsmart (OQDs)
Schutzklasse:
IP67
Losfaktorbereichsgenauigkeit:
3%
Elektrischer Anschluss:
6 Pin Standard Industrie Stecker (männlich)
(IEC 61076-2-106)
Bluetooth:
4.1 Low Energy
Umgebungstemperatur:
-30° C - +65° C
Lagertemperatur:
-30° C - +75° C
Abmessungen Ölqualitätsdisplay OQDsmart (OQDs)
Datenblatt: Ölqaulitätssensor OQS2 Kabel

Datenblatt: Ölsensor OQS2 Bulin-Stecker


Herausragende Merkmale:
LABS-unbedenklich
(LABS = Lackbenetzungsstörende Substanzen)
Flexibel bei niedrigen Temperaturen
Halogenfrei
Verfahrweg > 10 m möglich
Gute EMV-Eigenschaften
Hohe Abriebfestigkeit
EAC-Zulassung
Konfiguration: Ölqualitätssensor / Ölzustandssensor OQS2 Kabel
01 OQS2 Elektrische Versorgung und Datenkabel (OQC-02-2)
02 OQS2 zu OQDs Kabel (OQ-02-1)
03 OQS2 / OQDs Programmierkabel mit USB Schnittstelle inkl. Software für Windows
OEM-Integration des Ölqualitätssensors
Einführung
- Der SOL-Industrie Ölqualitätssensor ist auch für den professionellen OEM‑Einsatz entwickelt. Er liefert in Echtzeit präzise Messwerte zur Ölalterung, Verschmutzung und zum allgemeinen Schmierstoffzustand. Diese klar definierten Ausgabewerte ermöglichen Entwicklern eine schnelle und zuverlässige Integration in bestehende Steuerungen – sowohl hardware- als auch softwareseitig.
- Durch die standardisierten Schnittstellen, die linearen Ausgangssignale und die vollständige Dokumentation kann der Sensor ohne hohen Aufwand ausgelesen, verarbeitet und in komplexe Regelalgorithmen eingebunden werden. Damit wird nicht nur die Maschinenzuverlässigkeit gesteigert, sondern OEMs können ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten: Predictive Maintenance ohne Laboranalysen, direkt im laufenden Betrieb.
- Nachfolgend finden Sie die technischen Ausgabewerte in Tabellenform sowie einen Frage‑Antwort‑Abschnitt, der die Funktionsweise und Bedeutung aller Sensorwerte kompakt und verständlich erläutert.
Umrechnungstabelle für den Ölzustand
Der Ölzustand wird als Verlustfaktor in Prozent ausgegeben. Dieser Wert wird linear skaliert zwischen -20 % (4 mA) und +60 % (20 mA).
Der Verlustfaktor kann mithilfe der folgenden Tabelle ganz einfach in die TDN-Skala umgerechnet werden.
4–20 mA → Verlustfaktor (Loss Factor) → TDN

Was bedeutet Clean Point?
Der Startwert eines frischen Öls wird Clean Point genannt. Bei den meisten Ölen liegt dieser üblicherweise zwischen 950 und 850. Dieser Wert hängt vorwiegend ab von:
- der Reinheit des Grundöls
- den verwendeten Additivpaketen
Was bedeutet ein mA-Wert unter 4 mA oder über 20 mA?
Hier liegt ein Fehlerzustand vor. Mögliche Ursachen sind:
- defekter Sensor
- Verschmutzung
- falsches Ölprofil
- Betrieb außerhalb des vorgesehenen Messbereichs
Wir wird das 4–20 mA-Signal interpretiert?
Der Sensor misst Kapazität und Leitfähigkeit des Öls. Daraus bestimmt er den aktuellen Ölzustand und gibt ihn zugleich digital und analog als 4–20 mA-Signal aus. Grundregel: Je höher der mA-Wert, desto schlechter der Ölzustand – und desto geringer der TDN-Wert.
Was bedeutet ein mA-Wert zwischen 7 und 14 mA?
Dieser Bereich beschreibt die chemische Ölqualität bzw. die Alterung des Öls. Je höher der Wert innerhalb dieser Spanne, desto stärker ist das Öl bereits gealtert. Für Dieselmotoren gilt: Ab ca. 13 mA (≈ 400 TDN) sollte eine Warnschwelle gesetzt werden.
















